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HTML-Code: Gucken verboten!

by Christian Schmidt on 19. Oktober 2007

Da wundert man sich doch auf was für Ideen so manche Leute doch kommen. Eine Anwaltskanzlei verbietet nun allen Besuchern der Seite sich den HTML Code der Seite anzugucken.

HTML Source: Copyright

Man kann sich jetzt streiten ob sowas sinnvoll ist. Jeder möchte seine Texte für sich behalten und diese nicht auf irgendwelchen Fremden Seiten finden, doch den Blick auf den HTML Source verbieten. Kontrollieren können es die Herren eh nicht außer sie stehen hinter einem wenn man sich den Code anguckt. Weiterhin interessant ist auch noch der Letzte Satz: “gestatten auch keine Links auf unsere Website“. Wow, bloß keine Links von bösen Seiten bekommen ;)

[foerderland, golem]

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{ 13 comments }

1 nimue Oktober 19, 2007 um 19:38

wow, sind doch die perfekten anwälte für “den, dessen name nicht genannt wird” aus B.

2 anonym Oktober 19, 2007 um 20:00

Nanu? Das ist doch wohl kein Textauszug von der besagten Homepage?

3 Christian Schmidt Oktober 19, 2007 um 20:53

Neinn is ne Übersetzung von Golem/Förderland ;)

4 Frank Oktober 20, 2007 um 05:03

Also wenn ich so etwas schon wieder lese, unsere lieben Anwälte. Momentan weiß ich nicht so recht – Soll ich darüber lachen oder weinen? Natürlich möchte keiner seine Arbeitsleistung auf anderen Seiten wiederfinden – Aber mal ehrlich – “Calm down!” Nicht alles kann man per Aufforderung oder Gesetz verbieten.

5 x-plosiv Oktober 20, 2007 um 05:06

wow, wie blöd kann man denn sein.

zudem, wenn sich in den letzen paar jahren nichts geändert hat, ist der html code nicht urheberrechtlich geschützt und darf kopiert werden. denn jeder kann dies programmieren. da html beschränkt ist, gäbe es nicht wirklich viele webseiten im web ohne eine andere webseite zu kopieren. anders sieht es mit severseitigen code aus.

6 MBDealer Oktober 21, 2007 um 19:26

Dann würde ich den Anwälten vorschlagen die HTML Dateien mit .htaccess zu sperren damit auch wirklich keiner den Code sehen kann ;)

7 Christian Schmidt Oktober 21, 2007 um 21:10

Oder die Seite mit nem Passwort versehen und nur an Kunden das Passwort verschicken :D

8 Olaf Oktober 23, 2007 um 17:11

Hmm, also das mit dem Ansehen des Quellcodes ist wohl etwas schwierig. Immerhin ist es das was _mein_ Browser auf _meinem_ Computer von dieser Site bekommt und benutzt um den Inhalt darzustellen. Das Ansehen dürfte also wohl schwierig schützbar sein – es seie denn man veröffentlicht den Quelltext eben nicht.

9 Michael Oktober 24, 2007 um 09:58

da hat olaf völlig recht! selbst schuld wenn ihr webserver html-quelltext ausliefert!

kann vielleicht jemand die url in textform posten? das dürfte ja nicht verboten sein, ist ja kein link ;-)

10 Tom Oktober 25, 2007 um 21:29

*lach* der ist ja stark.. die haben ja den Sinn des Internets vollends erfasst :-D
Am Ende wird es noch strafbar wenn man sich die Seite in einem Browser anschaut der ihren Code interpretiert.. oder wenn man deren HTML Code auf seiner Festplatte hat (cache) ;-)

11 datenkind Oktober 26, 2007 um 13:39

Haha, wer will sich schon diesen Bullshit von Quellcode anschauen, den Golive ausgespuckt hat? Wo ist da bitte die Eigenleistung? Müsste Adobe die Damen und Herren nicht verklagen?

Aber andererseits kann ich es verstehen. Wer immer sich da in Golive ausgetobt hat, der sollte wirklich Angst haben, dass sich das jemand anschaut. :D

12 Torsten Januar 11, 2008 um 07:17

“Uns gehört auch der ganze Code, der HTML-Code eingeschlossen, sowie die Inhalte. ”

Der Satz macht Sinn,mir gehört der Apfel,der Apfel,der Apfel.

“Wir gestatten es Ihnen jedoch nicht, den Code anzusehen, denn wir sehen ihn als unser gesetzlich geschütztes, geistiges Eigentum an.”

Was sind das denn für Anwälte?
Ich kann mir angucken was ich will,ob ich das dann verwenden darf ist eine andere Sache.
Patentschriften liegen ja auch offen.Das muss sogar so sein,damit man nicht mit bereits vorhandenen Sachen kollidiert,wenn man etwas neues patentieren will.

“Wir gestatten auch keine Links auf unsere Website, ohne unsere Erlaubnis dazu gegeben zu haben”

Wenn die in einer Suchmaschine in den Suchergebnissen verlinkt werden oder ich die zu diesen Social Bookmarks zufüge,möchte ich mal sehen was die machen.

Die ganze Sache ist mehr als lächerlich.

Ist wieder ein Beweis dafür,daß die meisten Anwälte auf Grund ihrer Qualifikation Toastbrot lutschen müssen,weil sie nix gebacken kriegen.Einige (normale Leute,keine Anwälte) müssen am Hungertuch nagen wenn sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung haben und die weil sie im Beruf unfähig sind.

Gruß Torsten

13 Florian Februar 12, 2008 um 09:52

Das Problem ist wohl eine Frage der Zeit. Denke das 95 % aller Anwälte viel zu viel Zeit haben, und sich dann um so einen Schrott beschäftigen können. Außerdem ist es noch ein Problem des Wissens. Weil sie wollen ja auch irgendwann, dass was sie so mühsam gelernt haben anwenden. Und dann kommt so was gerade recht.
Ich halts bei Anwälten mit Ludwig Thoma: “Er war Jurist und auch sonst von mässigen Verstande”.

gruß flo

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